Beate Raudies will Wahlkreis Elmshorn wieder direkt gewinnen

Bei nur einer Enthaltung ist die Finanzfachfrau und gebürtige Elmshornerin Beate Raudies erneut zur SPD-Direktkandidatin für den Wahlkreis 21 – Elmshorn-Tornesch-Amt Elmshorn Land – gewählt worden. Seit 2012 vertritt die 55 Jahre alte Diplom-Finanzwirtin die Sozialdemokraten im Landtag. Sowohl 2012 als auch 2017 hat sie den Wahlkreis direkt gewonnen. Das ist auch für die Landtagswahl am 8. Mai 2022 ihr erklärtes Ziel. Beate Raudies ist im Kieler Landtag stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, außerdem finanzpolitische und feuerwehrpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Besonders wichtig ist der Abgeordneten ihr Amt als gleichstellungspolitische Sprecherin.
In ihrer Bewerbungsrede hat sie darauf hingewiesen, dass die SPD-Landtagsfraktion in den vergangenen Jahren dafür gesorgt hat, dass die Landesregierung Geld für die Sanierung der Frauenhäuser, auch in Elmshorn und Wedel, zur Verfügung gestellt hat. Das Haus in Pinneberg müsse nun folgen, so Raudies. Sie fordert, dass die Frauenhäuser und ein bedarfsgerechtes Angebot an Beratungsstellen auskömmlich finanziert werden müssen. „Das bewährte und bundesweit einzigartige System in Schleswig-Holstein stellt die Landesregierung gerade unnötig in Frage. Die bisher geplante Änderung bringt viele Einrichtungen in finanzielle Not, das kann so nicht bleiben!“, empört sich die SPD-Frau. Der Auszug aus den Frauenhäusern scheitere derzeit leider häufig an fehlenden oder bezahlbaren Wohnungen. Hier müsse Abhilfe geschaffen werden.

Gleichzeitig will Beate Raudies aber behutsam an die Schaffung neuen Wohnraums herangehen. „Ohne Nachverdichtungen und Aufstockungen im Innenbereich wird es unmöglich sein, den Flächenverbrauch nachhaltig zu reduzieren und gleichzeitig ausreichend neuen Wohnraum zu schaffen. Dennoch darf dies nicht dazu führen, dass Kleingärten, Grünanlagen und Flächen für die Naherholung verschwinden.“

Des weiteren will sich die Sozialdemokratin für einen gut funktionierenden ÖPNV, das dritte Gleis zwischen Elmshorn und Hamburg sowie Investitionen in Klimaschutzprojekte, die Sanierung von Krankenhäusern und Bildungseinrichtungen einsetzen.