Kai Vogel einstimmig zum Direktkandidaten gewählt

Die SPD im Wahlkreis 24 Pinneberg setzt weiterhin auf Kai Vogel. Die Delegiertenversammlung hat den 53 Jahre alten Realschullehrer und ehemaligen stellvertretenden Schulleiter einstimmig zum Direktkandidaten für die Landtagswahl am 8. Mai 2022 gewählt. Seit 2012 ist Kai Vogel für die SPD im Landtag. Er ist schul- und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, seit 2017 auch Vorsitzender des Ausschusses für die Zusammenarbeit der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Große Freude über die Nominierung gibt es bei Vogels Landtagskollegen und SPD-Kreisvorsitzenden Thomas Hölck aus Haseldorf. Er beglückwünschte den gebürtigen Eutiner und gab dann das ehrgeizige Ziel aus, am 8. Mai alle vier Kreis-Pinneberger Lantagswahlkreise direkt für die SPD gewinnen zu wollen.

Kai Vogel, der mit Frau und zwei Kindern in Pinneberg lebt, hat sich für die nächste Legislaturperiode große Ziele gesetzt, zum Beispiel im Bereich Schiene. Der Direktkandidat möchte erreichen, dass die wesentlichen Entscheidungen für den Bau eines 3. und 4. Gleises auf den Weg gebracht werden. Der 10-Minutentakt der S1 und der S3 soll täglich deutlich ausgeweitet werden. Vogel setzt sich dafür ein, dass es eine Machbarkeitsstudie für die S32 gibt, damit klar ist, ob eine Verlängerung der S-Bahn nach Schenefeld realisitisch ist. Weiterhin möchte er, dass die Veloroute von Elmshorn nach Pinneberg umgesetzt wird.

Im Schulbereich will Vogel dafür sorgen, dass die anstehenden Umbauten von G8 nach G9 vom Land massiv unterstützt werden. Ferner kämpft er dafür, dass die Berufliche Bildung von der 8. Klasse an – genau wie in Hamburg – durch Berufsschulkräfte personell unterstützt wird und dass endlich alle Lehrkräfte gleich bezahlt werden.

Vogel, der auch Ratsherr in Pinneberg und SPD-Ortsvorsitzender ist, möchte diese kommunalpolitische Erdung vor Ort nicht missen. „Ich finde, dass man wissen muss, was in Kiel so manches ‚Kluges‘ beschlossen wurde und was dann wirklich hier vor Ort ankommt, denn dazwischen liegen oft Welten.“